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Vortrag von P. Paul Maria Sigl - Details
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„Tun, was die Mutter uns sagt“

Vortrag mit Lichtbildern von P. Paul Maria Sigl
geistlicher Leiter der Familie Mariens
6. Internationaler Gebetstag zu Ehren der Frau aller Völker
Amsterdam

Pfingstsonntag, 30. Mai 2004

 

Eminenz, hochverehrter Herr Kardinal, geschätzte Bischöfe,
liebe Freunde der Mutter aller Völker!


Neue Hoffnung schöpfen

Angesichts der Medienberichte (1), die uns täglich aus aller Welt erreichen, blicken immer mehr Menschen mit wachsender Sorge in die Zukunft.
Doch an ihrem heutigen Gebetstag will die Mutter aller Völker unbedingt jede Zukunftsangst (2) von uns nehmen und uns die Gnade schenken, trotz der Bedrohung neue Hoffnung zu schöpfen. Denn wo immer die Gottesmutter erschienen ist, war sie stets zum rechten Zeitpunkt gekommen. Sie wollte uns nicht nur vor drohenden Gefahren warnen, sondern uns vor allem auch die Mittel offenbaren, wie das bevorstehende Unheil verhindert werden kann.


Einfach tun, was sie uns sagt

Das tiefste Anliegen meines Vortrages ist es, Euch daran zu erinnern, wie aktuell und unvergleichlich bedeutsam die kirchlich anerkannte Botschaft der Frau aller Völker für den Weltfrieden ist. Wir alle müssen unbedingt tiefer verstehen, wie entscheidend es ist, jetzt und heute genau das zu tun, was die Mutter aller Völker wünscht und wie viel für den ersehnten Frieden davon abhängt, ob wir ihren Worten kindlich gehorchen oder nicht! Wir alle sind verantwortlich!
Lasst uns da von Fatima (3) lernen, um nicht wieder dieselben Fehler zu machen. Zu welch ungeahnt tragischen Folgen war es gekommen, weil man die Fatimabotschaft so lange ignorierte, Mariens Warnungen nicht ernst nahm und deshalb ihren Wünschen und Bitten nicht entsprach.
Zum rechten Zeitpunkt hatte sie uns vor dem Drama eines Zweiten Weltkrieges gewarnt - ebenso vor Russland (4) und der weltweiten Ausbreitung seiner militant-atheistischen Ideologie. Als Mutter hatte sie aber gleichzeitig auch die konkreten Mittel geoffenbart, (5) durch die alles hätte verhindert werden können. Diese Mittel waren so einfach: das Rosenkranzgebet, die Sühnekommunion am ersten Samstag im Monat und die Weihe an ihr Makelloses Mutterherz. (6) Weil Bischöfe und Priester, christliche Politiker und Gläubige, also jene, welche die Botschaft verstehen hätten können, nicht hören wollten, brach über Europa und die Welt die Katastrophe herein. (7) Ihr erlaubt mir an dieser Stelle sicher die Frage: Wenn damals, in einer Zeit, da die Christenheit noch marianisch war, der Ruf von Fatima nicht ernst genommen wurde, wie wird unsere Antwort heute auf die Bitten der Frau aller Völker aussehen, in einer Zeit, die bei weitem nicht mehr so marianisch ist wie damals?


Verhinderung einer Weltkatastrophe

Lernen wir von Fatima, dann werden wir im Zusammenhang mit den Amsterdamer Botschaften nicht die gleichen Fehler machen! Denn hier, in Amsterdam, erschien die Gottesmutter - wiederum zur rechten Zeit - um die Völker nicht nur vor einem Krieg und vor einer atheistischen Ideologie zu warnen, sondern, wie sie sagt, vor einer großen Weltkatastrophe. Und wiederum gab sie - weil sie ja Mutter ist - die entsprechenden Mittel, um das Unheil zu verhindern.
Wie machte sie das? Sie offenbarte sich unter einem neuen Titel: „Die Frau, die Mutter aller Völker“, schenkte uns ein neues Bild (8) und ein neues Gebet, von dem sie sagt: „Unter diesem Titel und durch dieses Gebet werde ich die Welt vor einer großen Weltkatastrophe erlösen dürfen.“ (10.5.1953) Sie bat uns, ihr Bild und ihr Gebet unter allen Völkern zu verbreiten und gab dieser weltweiten Verbreitung sogar einen Namen: „Weltaktion von Erlösung und Friede“. Diese Weltaktion ist - so sagt sie - die Bedingung und direkte Vorbereitung auf ein neues marianisches Dogma: d. h. auf die feierliche Verkündigung der Glaubenswahrheit, dass Maria für alle Völker Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin ist.
Dieses letzte und größte marianische Dogma wird uns ein neues Pfingsten schenken und alle Völker hineinführen in eine neue Zeit des Friedens. (9)


... nie zu spät für ein Gebetswunder

Damit weltweit das getan wird, was die Frau aller Völker wünscht, sind wir - ehrlich gesagt - ziemlich spät dran. Aber wenn wir jetzt, am Beginn des 3. Jahrtausends endlich tun, was die Mutter hier in Amsterdam sagt, dann ist es dennoch nicht zu spät, und wir werden das Wunder erleben, das sie versprochen hat. Schon 1951 sagte sie: „Geht mit großem Feuereifer an dieses Erlösungs- und Friedenswerk, und ihr werdet das Wunder sehen!“ (1.4.1951)
Um zu beweisen, dass kindlicher Gehorsam von Gott in ungeahnter Weise belohnt wird, möchte ich als Beispiel das Wunder der Befreiung Österreichs von der russischen Besatzung erwähnen, das durch den Rosenkranz-Sühnekreuzzug erbetet wurde.

Der Zweite Weltkrieg hatte Europa in Schutt und Asche gelegt, und Russland hielt Teile Österreichs mit der Hauptstadt Wien (10) durch 50 000 Soldaten der Roten Armee besetzt. Genau davor aber hatte uns die Rosenkranzkönigin von Fatima gewarnt. Es war also menschlich gesprochen schon alles zu spät. Doch es gab Männer und Frauen, einfache Gläubige, aber auch einflußreiche Politiker, die dennoch auf die Macht des Gebetes vertrauten.


Sieg durch den Rosenkranz- Sühnekreuzzug

Als der Franziskanerpater, P. Petrus Pavlicek, (11) im Jahr 1946 vor dem Mariazeller Gnadenaltar um Hilfe für das zerbombte Österreich betete, vernahm er in seinem Herzen die Antwort Mariens: „Tut was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben!“ So entstand der Rosenkranz-Sühnekreuzzug. Zehn Jahre lang zog P. Petrus mit der Statue Unserer Lieben Frau von Fatima kreuz und quer durch Österreich, (12) und zehntausende gutgewillter Christen schlossen sich seiner Gebetsbewegung an. Und Gott schenkte die ersehnte Freiheit.
20 Jahre nach der Befreiung Österreichs hielt der Gründer des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges, P. Petrus Pavlicek, dessen Seligsprechungsprozeß bereits eingeleitet ist, bei einer Dankeswallfahrt in Mariazell (13) eine Predigt. Dabei sagte er wörtlich:
„Viele, viele Österreicher meinen heutzutage, dass diese Freiheit eine Selbstverständlichkeit wäre, einfach dass dies so leicht gegangen ist. Und da muss ich ein Wort der Wahrheit sprechen. Es war 10jähriges hartes Ringen, um diese Freiheit zu erlangen.
268 Sitzungen sind notwendig gewesen. Und als nach der 268sten Sitzung in Berlin der Bundeskanzler Figl nach Wien zurückkehrte, hat er mir gesagt: „P. Petrus, noch nie bin ich so traurig aus einer Sitzung zurückgekommen. Der Herr Molotow hat mir ins Gesicht gesagt: ‘Herr Figl, machen Sie sich keine Hoffnungen: Was wir Russen einmal haben, geben wir nicht mehr wieder her.’“ (14) „P. Petrus“, sagte Figl „jetzt bleibt nur noch eine Hoffnung: Gott! Wir müssen mehr beten, mehr beten um die Freiheit zu Gott und zu Maria!“
Und daraufhin habe ich alles mögliche getan, um das Beten im österreichischen Volk zu forcieren. Unzählig viele Tag- und Nachtanbetungen in der Wiener Franziskaner Kirche folgten dieser Aufforderung des Herrn Bundeskanzlers. Und siehe da, ein halbes Jahr später, hat dieser selbe Herr Molotow am 15. Mai 1955 den Staatsvertrag im Belvedere (15) mitunterschreiben müssen. Unglaublich! Auf einmal ist es möglich geworden, dass Russland ein besetztes Gebiet wieder freigegeben hat. Haben das nur die Politiker zustande gebracht? Oder war das nicht Gnade, erbetete Gnade?
Ich werde auch nicht vergessen, wie wir im Jahr 1950 die erste Bittprozession um die Freiheit in Wien organisierten. Viel Spott und Hohn, viel Zweifel war damals. Da meinte man, da werden 500 alte Frauchen mitgehen. Da können wir doch sicher nicht mitgehen. Da sagte mir Bundeskanzler Figl: „Petrus, wenn du und ich allein um den Ring gehen und bitten, mein Vaterland ist es mir wert, dass wir beten. Sonst werden wir nicht frei!“ Und damals waren bei der ersten Bittprozession - wie auf einen Hieb aus der Erde hervorgekommen - 15 000 zum ersten Mal. (16) Und bei jeder Bittprozession steigerte sich das bis auf 80 000.
Sehen Sie, meine lieben Brüder und Schwestern: Beten ist eine Macht! (17) Nur muss man glauben an die Macht, muss man glauben, dass Gott das Beten ernst nimmt! Und deshalb müssen auch wir das Beten ernst nehmen!“


Papst Johannes Paul II. und die Weihe an das Makellose Mutterherz

Ein noch viel beeindruckenderes Beispiel für die segensreiche Auswirkung des Gehorsams gegenüber den Wünschen der Gottesmutter, ist der Zusammenbruch der gesamten russischen Sowjetunion durch die Weltweihe an das Makellose Mutterherz. Jahrzehntelang hatte man damit gewartet und manchmal wurde die Weihe auch von den Besten der Besten in der Kirche nicht verstanden und sogar blockiert. Selbst die so zurückhaltende Sr. Lucia, die wir hier zusammen mit Papst Paul VI. (18) in Fatima und dem noch jungen Bischof Hnilica sehen, sagte diesbezüglich: „Der Herr beklagte sich nicht nur über die großen Sünden, sondern auch über unsere Lustlosigkeit und Nachlässigkeit im Hinblick auf Seine Wünsche.“
Auch unser zutiefst marianischer Papst (19) wurde erst durch das schmerzliche Attentat vom 13. Mai 1981 (20) auf die Wichtigkeit der immer noch aktuellen Fatimabotschaft aufmerksam. Denn die Universalkirche hatte die Wünsche der Gottesmutter ja noch nicht erfüllt.
Durch den dramatischen Inhalt des 3. Fatimageheimnisses, (21) das der Papst sich in die Gemelli-Klinik hatte bringen lassen, erkannte er noch klarer, wie wichtig es ist, die Wünsche Gottes endlich zu erfüllen, um drohende Gefahren von Kirche und Welt abzuwenden.
Am 25. März 1984, drei Jahre nach dem Attentat, betete er auf dem Petersplatz die Weltweihe. Dazu ließ er eigens die Original-Fatimastatue nach Rom bringen, (22) um damit für alle Welt sichtbar zu machen, dass er Mariens Auftrag entsprechen wollte.
Die Auswirkung dieses Aktes der Ganzhingabe an Maria war immens und übertraf alle, aber auch alle Erwartungen! Denn wenige Jahre nach der Weltweihe und gleich nach dem Marianischen Jahr von 1988 geschah das Unvorstellbare: der Fall der Berliner Mauer (23) und des Eisernen Vorhangs, (24) das Auseinanderbrechen des Ostblocks und sogar der Sowjetunion. Dieser große Umbruch wurde in den Amsterdamer Botschaften bereits 1951 vorausgesagt, 38 Jahre bevor er eintraf. (vgl. 31.12.1951)
Kein einziger Politiker hatte damit gerechnet! Selbst Papst Johannes Paul II. (25) sagte, dass die Ereignisse „für immer überraschend bleiben, was ihre Schnelligkeit ... betrifft, mit der sie geschehen sind.“ (Tertio Millennio Adveniente)
Liebe Freunde, an all das erinnere ich Euch nur deshalb, um Euch zu zeigen, wie wichtig es ist, auch den kirchlich anerkannten Botschaften von Amsterdam Glauben zu schenken und um Euch einzuladen, schlicht und einfach das zu tun, was die Mutter aller Völker wünscht: das Verbreiten ihres Gebetes und ihres Bildes. Aber ich frage Euch: Glauben wir wirklich, dass die Verbreitung ihres Gebetsbildchens eine „Weltaktion von Erlösung und Friede“ sein kann, die eine Weltkatastrophe verhindern hilft? Scheint das nicht viel zu einfach, um ein wirkungsvoller Beitrag für den globalen Frieden sein zu können?


Eine Revolution mit dem Rosenkranz

Um im Glauben an die unfehlbare Macht des Gebetes gestärkt zu werden, möchte ich Eure Aufmerksamkeit auf die dramatischen Tage der ersten philippinischen Rosenkranzrevolution lenken. Sie soll uns zeigen, wie sicher und friedvoll Maria ihre Kinder zum Sieg führt, wenn sie sich unter ihren Schutz und ihre Führung stellen und tun, was sie wünscht.
Viel wurde in der Presse über die Entmachtung des Diktators Marcos geschrieben, aber wenig über die wahren Hintergründe. Bereits 1985 hatten die philippinischen Bischöfe eigens ein Marianisches Jahr von Rom erbeten. Es wurde zu einem Jahr der Bekehrung und der Sühne, das die Herzen vieler auf das Ereignis der Rosenkranzrevolution vorbereitete.
1986 rief Kardinal Sin die Gläubigen zu einem friedlichen Protest gegen das korrupte Regime auf. Innerhalb weniger Stunden fanden sich 3-4 Millionen Filipinos in den Straßen von Manila ein und beteten miteinander den Rosenkranz. (26) Tag und Nacht feierten Priester auf den Plätzen Manilas die hl. Messe. Sogar Kinder forderten schwerbewaffnete Soldaten zum Gebet auf (27) und verteilten Blumensträuße an Panzerfahrer, die gekommen waren, die Menschenmassen zu zerstreuen. Viele Soldaten stiegen von den Panzern herunter und wurden selbst zu Betern.
Maria erwies sich auf wunderbare Weise als Mutter ihres Volkes. Darüber berichtete sogar der Kommandant einer Hubschrauberstaffel, die aufgestiegen war, um unter die gewaltige Menschenmenge Granaten zu werfen: „In dem Moment, als ich im Begriff war, den Befehl Marcos’ auszuführen, entdeckte ich zu meinem Entsetzen meine Frau und meine Kinder unter den betenden Menschen. Erschüttert befahl ich, sofort zu unserem Stützpunkt zurückzufliegen. Gleich fuhr ich heim und fand zu meiner größten Überraschung Frau und Kinder in der Wohnung an. Vorwurfsvoll fragte ich meine Frau, warum sie bei dieser Gefahr denn in die Stadt gegangen sei. Doch sie versicherte mir: ‘Ich war den ganzen Tag zu Hause.’“
Es war das Fest von Unserer Lieben Frau vom Sieg, der 25. Februar 1986, als Marcos kapitulierte und ins Exil ging.


Die zweite Rosenkranzrevolution

Liebe Freunde, was wir jetzt gerade ergriffen miterlebt haben, das wiederholte sich unglaublicherweise 15 Jahre später noch einmal, im Januar 2001, also vor nur drei Jahren!
Nach der Amtsperiode von Staatspräsidentin Corazon Aquino, die wir eben im Film gesehen haben, war es Josef Estrada, einem ehemaligen Schauspieler und Playboy gelungen, 1998 die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Da er während seiner Amtszeit die Staatskasse geplündert hatte, war das einfache Volk noch mehr verarmt. Ihn durch vorzeitige Neuwahlen abzusetzen, war nicht möglich, da er den Senat bestochen hatte. Die Lage war aussichtslos. Wiederum war es das tagelange Gebet von Millionen, (28) das dazu beitrug, dass das Unglaubliche geschah und der Oberbefehlshaber der Armee (29) und führende Generäle schließlich ihre Meinung änderten, sich vom Präsidenten lossagten und sich auf die Seite des Volkes stellten. Noch am selben Tag wurde die Oppositionspolitikerin und überzeugte Katholikin Gloria Macapagal-Arroyo (30) als neue Präsidentin vereidigt. Wenige Tage später schrieb Kardinal Sin (31) in seinem Hirtenbrief: „Mächtiger als Waffen ist das vertrauensvolle Gebet. Wirkungsvoller als strategische Planung sind Fasten und Opfer. Mächtiger als militärische Gewalt ist die stille Macht des Volkes, (32) das Gebetswache hält.“


Demütiges Beten und Vertrauen voll Hingabe

Liebe Freunde, dieses historische Faktum der zwei friedlichen Revolutionen in Südostasien soll uns doch in der Überzeugung stärken, dass es auch heute - in jedem Land und zu jeder Zeit - möglich wäre, durch einen Gebetssturm eine Wende herbeizuführen, nicht nur politisch sondern auch spirituell.
Jetzt verstehen wir die von der Gottesmutter geschenkte „Weltaktion von Erlösung und Friede“ sicherlich besser. Natürlich, die Rosenkranzschnur allein nützt nichts! Aber das vertrauensvolle Rosenkranzbeten hat - wie eben gesehen - große Macht. Das gilt auch für die Weltaktion: Das Gebetsbild in der Hand ist zu wenig. Aber das demütige Beten mit Vertrauen und Hingabe um das Kommen des Hl. Geistes in die Herzen aller, (33) hat Macht. Das schaute Mutter Ida. Sie sah, wie die Gottesmutter auf ihr eigenes Herz wies und dann auf die Herzen der Völker, indem sie sagte: „So wie der Schnee sich auflöst in der Erde, so wird die Frucht, der Geist, in die Herzen aller Menschen kommen, (34) die dieses Gebet jeden Tag beten werden.“ (1.4.1951) „Ihr wißt nicht, wie mächtig und bedeutsam dieses Gebet bei Gott ist.“ (31.5.1955)


Die Welt hat keine Lösung

Alles was wir bisher gehört haben, soll uns im Blick auf unsere Mutter helfen, angesichts der gegenwärtigen Weltlage nicht mutlos zu werden.
Eine Weltlage, die mittlerweile so verworren, kompliziert und bedrohlich ist, dass es menschlich gesehen keinen Ausweg gibt. Erlaubt mir bitte, Euch dazu kurz eine schockierende Gegenüberstellung zu zeigen: rechts amerikanische Soldaten, die spöttisch Iraker provozieren und links zu jedem Selbstmordattentat bereite, schiitische Kämpfer in Kerbala während des Aschura-Festes. (35)
Hier, am Boden liegend, sehen wir irakische Zivilisten, die von amerikanischen Soldaten gefoltert worden waren. (36) Als Antwort darauf enthaupteten irakische Freiheitskämpfer einen amerikanischen Geschäftsmann. (37) Entsetzen ging um die Welt! Sind wir nicht bereits Gefangene eines ausweglosen Teufelskreises von Gewalt geworden?
Über diese scheinbar aussichtslose Situation von heute sagte die Frau aller Völker bereits vor 50 Jahren : „Die Welt weiß nicht mehr ein noch aus. Nun denn, Völker, vertraut auf eure Mutter, die doch ihre Kinder niemals verlassen hat.“ (31.5.1955) „Die Welt wird nicht mit Gewalt gerettet, die Welt wird durch den Geist gerettet werden.“ (29.4.1951) Tatsächlich genügt bereits der Blick auf Israel und die Palästinenser-Frage, (38) auf den Irak oder den islamitischen Fundamentalismus, um diese Worte Mariens bestätigen zu können. Denn der Terrorkrieg, der mit dem schrecklichen Anschlag in Madrid jetzt auch Europa erreicht hat, (39, 40) versetzt durch seine Unberechenbarkeit und Grausamkeit die Völker weltweit in Spannung, Angst und Hilflosigkeit. Die unaufhaltsame Eskalation des internationalen Terrorismus und seine Bekämpfung scheint zum Weltkrieg des 21. Jahrhunderts zu werden.
Die jüngste Meinungsumfrage in Deutschland vor einem Monat ergab, dass drei Viertel der 82 Millionen Bürger der Bundesrepublik Angst vor Terroranschlägen haben. Was niemanden wundert. Zeigten doch schon vor zwei Jahren fundamentalistische Moslems bei einer Demonstration in Berlin, (41) dass sie auch in Deutschland im Ernstfall nicht zögern würden, sogar ihre Kinder als Selbstmordattentäter einzusetzen.
Ein ehemaliger Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten ging schon vor einem Jahr so weit, zu behaupten, zuverlässige Informationen hätten ihn zur Überzeugung gebracht, der nächste Terrorangriff auf Amerika werde, nicht wie in New York (42) mit vollgetankten Jumbo Jets, sondern mit Atomwaffen geschehen.
Diese seine Überzeugung ist nicht so abwegig, wenn man weiß, was im Januar dieses Jahres der ägyptische Diplomat Mohammed el-Baradei (43) sagte. Er ist Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde und Chefwaffeninspektor der UNO. In einem Interview zeigte er sich über den nuklearen Schwarzmarkt ernstlich besorgt: „35 bis 40 Staaten könnten derzeit in der Lage sein, Atomwaffen zu bauen.“ Und weiter: „Ich habe Angst, dass Atomwaffen in die Hände von skrupellosen Diktatoren oder Terroristen fallen. (44) ... Noch nie war die Gefahr so groß wie heute. ... Ein Atomkrieg rückt näher.“ Soweit die Worte des weltbesten Experten auf diesem Gebiet.


Völker seid gewarnt

Liebe Brüder und Schwestern, kommen uns da nicht das 3. Fatimageheimnis oder die Worte der Frau aller Völker von Akita in den Sinn, (45) wo sie unter Tränen vom Feuer spricht, das vom Himmel fällt wenn wir uns nicht bekehren und tun, was sie uns sagt? Wir haben die Wahl, auf sie zu hören oder nicht. Sie weiß um die Pläne Satans und vermag sie zu verhindern. Was wissen wir schon? Nichts! Und was vermögen wir schon ohne sie?
Darf ich Euch fragen? War das wirklich nur Verdienst der jordanischen Sicherheitskräfte, dass vor sechs Wochen in der Hauptstadt Amman ein geplanter Terroranschlag mit 20 Tonnen chemischer Stoffe (46) in letzter Sekunde aufgedeckt werden konnte?
Die dadurch entstandene Giftwolke über der Stadt hätte mehr Opfer gefordert, als alle el Kaida-Attentate je zuvor, einschließlich des Angriffs auf die Zwillingstürme in New York. Als ich davon hörte, musste ich unwillkürlich an die Botschaft der Frau aller Völker aus dem Jahr 1947 denken, während der die Seherin Ida Peerdeman (47) an ihrem eigenen Leib die Folgen eines noch viel schlimmeren, nämlich eines bakteriologischen Angriffes schmerzlich erleben musste.
Darüber möchte ich Euch nicht ausführlicher erzählen, denn jeder von Euch kann diese mütterliche Warnung selber nachlesen. Diese Botschaft endet mit den flehentlichen Worten: „Völker, seid gewarnt!“ (26.12.1947)
Solche ernste Voraussagen von Anschlägen mit Massenvernichtungswaffen wurden also nicht gegeben, um uns Angst zu machen, sondern einzig deshalb, um durch Bekehrung und Gebet verhindert zu werden.
Wie leicht bakteriologische Anschläge durchführbar sind, beschreibt hier der amerikanische Außenminister Powell (48) vor dem US Senat. Es bedarf nur einer geringen Menge von Bakterien, um verheerende Folgen zu verursachen. Schwer kontrollierbar, kann diese Art von Waffe mit Leichtigkeit überallhin geschmuggelt werden.


Zurück zum wahren Quell des Friedens

Wer kann eine Lösung anbieten? Kirchliche Diplomaten? Politiker oder vielleicht der UNO Sicherheitsrat? (49) Wirtschaftsbosse oder Finanzexperten? Offiziere, Philosophen oder Psychologen? So wichtig sie sind, letztlich vermögen sie doch nur provisorische Lösungen zu geben.
Eine dauerhafte Lösung ist nur in Gott zu finden. Gott aber schenkt Seine Lösung für unsere Zeit durch Maria, denn als Mutter führt sie alle Völker zurück zu Ihm, dem wahren Quell des Friedens. Sagt sie doch selbst: „Jetzt spreche ich zu den Völkern der ganzen Welt: ... kniet nieder vor eurem Herrn und Schöpfer, und seid dankbar! (50) Die Wissenschaft dieser Welt hat die Menschen gelehrt, die Dankbarkeit zu vergessen. Sie kennen ihren Schöpfer nicht mehr. Völker, seid doch gewarnt! Kniet demütig nieder vor eurem Schöpfer! ... Bittet um seine Barmherzigkeit, und er ist barmherzig!“ (31.5.1954) „Hört gut auf meine Worte! Ich komme, um die Völker zu warnen ... Völker, lasst euch nichts vorreden von falschen Propheten! ... Noch ist Satan (51) nicht vertrieben. Die Frau aller Völker darf jetzt kommen, um Satan zu vertreiben. Sie kommt, den Heiligen Geist zu verkünden. ... Ihr aber sollt mein Gebet, (52) das ich der Welt gegeben habe, beten! Ihr sollt jeden Tag und jeden Augenblick an das Gebet denken, das die Frau aller Völker dieser Welt in dieser Zeit gegeben hat! Wie mächtig Satan regiert, weiß Gott allein. Er sendet jetzt zu euch, zu allen Völkern, seine Mutter, die Frau aller Völker. Sie wird, wie es vorhergesagt ist, Satan überwinden. Sie wird ihre Füße auf Satans Kopf setzen.“ (31.5.1955)
Derart siegreiche Worte aus dem Munde unserer Mutter geben uns doch neue Zuversicht, und lassen uns mit Vertrauen in die Zukunft blicken.
Damit aber alle Menschen durch ihre mütterlichen Worte getröstet sind, ist es unser aller missionarischer Auftrag, das Gnadenbild und das Gebet der Frau auch jenen zu bringen, die sie noch nicht kennen. Denn dadurch, dass sie das Gebetsbild annehmen, werden sie Maria als ihre Mutter entdecken.
Diese ihre Mutterschaft ist ja auf dem Amsterdamer Gnadenbild so deutlich sichtbar:
Maria vor dem Kreuz ist unsere Mutter, weil sie als Miterlöserin für uns gelitten hat.
Sie ist unsere Mutter, weil sie uns als Mittlerin alle Gnade vermittelt.
Und sie ist unsere Mutter, weil sie als Fürbitterin vor Gott für uns einsteht und uns gegen Satan verteidigt. Deutlicher kann man ihre Mutterschaft für alle Menschen bildlich wohl nicht beschreiben!
Darf ich für jene, die zum ersten Mal vor ihrem Gnadenbild stehen, auf eine Besonderheit hinweisen? Die Schlange des Bösen ist auf dem Globus (53) nicht mehr sichtbar! Denn der Sieg über Satan geschah auf Kalvaria - durch den Erlöser, vereint mit der Miterlöserin, als ein Herz.

Sie ist MUTTER für jeden einzelnen

Zögern wir also nicht, allen ihr Bild zu schenken! „Alle haben ein Recht darauf!“ (29.4.1951), sagte die Frau. Allein das Wissen, dass sie die Mutter eines jeden einzelnen Menschen ist, muss uns doch geradezu ermutigen, ihrem Wunsch zu entsprechen!
Ja, sie ist Mutter für unseren geliebten Hl. Vater, (54) der ihres mütterlichen Schutzes mehr denn je bedarf.
Aber ebenso ist sie auch die Mutter dieses Jugendlichen, (55) der aus Protest gegen den bevorstehenden Besuch des Hl. Vaters eine Papstpuppe in Brand setzt.
Sie ist die Mutter von Kardinal Christoph Schönborn, (56) dem Erzbischof von Wien, und doch auch Mutter für diesen ungläubigen Karikaturisten, der sich mit seinen gotteslästerlichen Zeichnungen über das Leben Jesu und den Glauben lustig macht.
Sie ist die Mutter nicht nur für Seminaristen, Priester und Ordensschwestern, die hier auf dem Petersplatz (57) einer feierlichen Liturgie beiwohnen, sondern auch die Mutter dieser buddhistischen Mönchsschüler im Tibet, (58) die von Maria noch nie gehört haben. Auch für diese asiatischen Buben wünscht sie, dass sie Christus finden und heilig werden.
Sie ist die Mutter dieses Israeli, (59) der nach einem Anschlag Gedanken der Vergeltung in seinem Herzen durch Gebet bekämpft.
Doch ist sie auch Mutter dieser Palästinenserkinder (60) im Gaza-Streifen, die in ihrer Heimat noch nie eine Zeit des Friedens erlebt haben. „Eure Mutter kennt das Leben; eure Mutter kennt den Kummer; eure Mutter kennt das Kreuz. Alles, was ihr in diesem Leben durchmacht, ist ein Weg, wie ihn eure Mutter ... euch vorausgegangen ist.“ (31.5.1955)
Maria empfindet als Mutter für beide Seiten: für US Soldaten die einen militärischen Befehl ausführen und in gleicher Weise für gefangene Iraker, (61) die sich in ihrer Angst zu Boden werfen.
Sie ist Mutter für Sieger und Besiegte. (62) Für beide Seiten wollte sie Verfall, Unheil und Krieg verhindern.
Ist sie nicht auch Mutter für Kinogrößen, (63) Mannequins (64) und Popstars? Haben nicht auch sie ein Recht darauf, durch das Amsterdamer Gnadenbild Maria als ihre ganz persönliche Mutter kennenzulernen?
Auch ihre Bekehrung will Maria um jeden Preis, einen Preis, den sie zusammen mit Jesus, ihrem göttlichen Sohn, auf Kalvaria (65) bezahlt hat. Wir bedenken das viel zu wenig! Jede Seele ist mit dem Blute Christi und dem Leiden der Miterlöserin teuer erkauft und deshalb unendlich wertvoll. Jede Seele verdient deshalb Ehrfurcht und wahre Liebe.
Ist sie nicht auch Mutter voll Mitgefühl für Prostituierte und Drogenabhängige? (66) Sie liebt jeden Menschen so persönlich und verständnisvoll, als wäre er ihre einzige Sorge. So wie Jesus nicht die Sünde liebt, jedoch den Sünder, (67) so liebt auch Seine Mutter nicht die Sünde, aber mit aller mütterlichen Liebe den Sünder.
Die Mutter blickt voll Mitleid selbst auf Satanisten, (68) die mit suggestiver Musik der Jugend Glück versprechen, in Wirklichkeit aber der Seele den Tod bringen.
Um so mehr will sie als Mutter ihren Kindern helfen, (69) die dieser Verführung scharenweise zum Opfer fallen. Mein Gott, wie schade! Wie wären sie doch gerade in diesem Alter formbar für das Gute!
Ich bin überzeugt: würden wir ihnen das Bild der Frau aller Völker geben, der Großteil von ihnen nähme es dankbar an.
Klar ist sie Mutter dieses Mädchens, (70) das ganz spontan, mit aufrichtiger Zuneigung, ihre Statue küßt!
Doch mit dem selben mütterlichen Blick schaut sie auch auf dieses verliebte Paar, (71) das vielleicht gar nie an Maria denkt. Wie sehr möchte sie doch alles tun für das glückliche Gelingen ihrer Ehe.
Uns ist dieser asiatische Lastenträger (72) völlig unbekannt, und wir wissen nichts aus seinem Leben. Maria aber ist seine aufmerksame Mutter, die alle seine Sorgen in Familie und Beruf kennt und mitträgt.
Der Eisverkäufer (73) hier in Amsterdam, den wir ab und zu sehen, ist uns vielleicht gleichgültig. Maria aber möchte sehr, dass man ihm ihr Gebetsbild schenkt, damit er weiß, dass er in ihr eine geistige Mutter hat, die immer für ihn da ist.
Wie innig liebt Maria doch diese alte Frau, eine sterbende Großmutter. (74) Sie kennt ihr ganzes vergangenes Leben. Als Mutter will sie ihr nun auch im Sterben nahe sein.
Maria blickt aber zur gleichen Zeit auch mit zärtlicher Liebe auf dieses kleine Kind, (75) dessen ganzes Leben noch vor ihm liegt. Als Mutter kennt sie seine Zukunft.
Lässt uns all das nicht etwas von der grenzenlosen, allumfassenden Weite der Liebe dieser himmlischen Mutter erahnen?


Überzeugte Mission für die Mutter

Haben wir also keine Angst, den Wunsch der Gottesmutter zu erfüllen und ihr Gebetsbild unter allen Menschen zu verbreiten!
Darf ich Euch an dieser Stelle ein beeindruckendes, vielsagendes Foto zeigen. Ihr werdet Euch vielleicht wundern, aber als ich dieses Foto sah, musste ich unwillkürlich an die Verbreitung des Amsterdamer Gebetsbildes denken.
Dieser barfüßige, irakische Freiheitskämpfer (76) in Bagdad, der gerade noch sein nacktes Leben retten konnte, trägt das Bild seines Idols, des radikalen Schiitenführers Muktada al Sadr. Das Antlitz des jungen Mannes verrät äußerste Entschlossenheit, selbst die Bereitschaft zum Martyrium.
Dieser junge Mann hatte in äußerster Gefahr nur an eines gedacht: das Bild seines Führers zu retten, um sein Volk überzeugen zu können, dass die Lösung aller Probleme in seinem Vorbild Sadr (77) zu finden ist. Hätten wir doch im Hinblick auf die friedvolle Weltaktion eine ähnlich tiefe Überzeugung, dass die Lösung aller Probleme im Gebet liegt und im Vertrauen auf die Mutter, die Mutter aller Völker!


Das Heiligtum der Mutterschaft Mariens für alle Menschen aller Zeiten

Zögern wir auch nicht, unsere Freunde zur Kapelle der Frau aller Völker zu führen!
Ist Euch eigentlich schon einmal glücklich bewußt geworden, dass die Kapelle von Amsterdam das Heiligtum der Mutterschaft ist, das Heiligtum der Mutterschaft Mariens für alle Menschen aller Zeiten? Wer immer wir sind und was wir auch fühlen: Sie erwartet uns immer mit liebevoll ausgebreiteten Armen und steht vor uns als unsere Mutter, die nie anklagt. (78) Vielmehr ruft sie uns allen zu: „Wer oder was ihr auch seid, ich darf für euch die MUTTER ... sein.“ Und die Seherin Ida Peerdeman (79) schrieb: „Die Frau blickt dann in die Ferne, so als halte sie Ausschau nach Menschen. Es ist, als würde sie wirklich alle Menschen an sich ziehen wollen; Menschen, die zu unserer Kirche gehören, (80) Menschen, die nicht zu unserer Kirche gehören (81) und sogar Menschen, die zu gar keiner Kirche gehören.“ (82) Dann sagte die Frau: „Völker, sorgt doch dafür, dass diejenigen, die in Not sind - und damit meine ich auch seelische Not – zur Frau gebracht werden! Arbeitet unter den anderen mit meinem Gebet.“ (31.5.1954)


Ein neues Aufblühen

Warum wünscht die Frau so sehr, dass alle Menschen sie als Mutter kennenlernen?
Das ‘warum’ erklärt die Stimme des Herrn in den Eucharistischen Botschaften mit unvergleichlich schönen Worten: „Eine Kirche und ein Volk ohne Mutter (83) ist wie ein Leib ohne Seele.“ (31.5.1965) „Die Braut ist nicht umsonst auf die Erde gesandt worden. Bringt sie unter die Völker. Versteht dies gut: Auch der Herr hatte seine Mutter nötig, um zum Leben zu kommen. (84) Durch die Mutter kommt das Leben. Darum muss sie wieder in eure Kirche und unter die Völker zurückgebracht werden, und ihr werdet das Aufblühen erleben!“ (25.3.1973)
„Sie muss wieder in unsere Kirche und unter die Völker zurückgebracht werden, und wir werden das Aufblühen erleben.“ Ist das nicht ein unerhört schönes Versprechen? Dann, in einer Zeit des geistigen Aufblühens, wird der Hl. Vater, so glaube ich fest - auch das ersehnte Dogma der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin verkünden können, (85) das heute leider von so wenigen verstanden wird. Dadurch wird uns ein neues Pfingsten (86) geschenkt werden, das die Kirche in eine neue Epoche führen wird.
In dieser Zeit der Erneuerung von Kirche und Welt, wird dann unter Mitwirkung aller Völker auch jene herrliche Kirche erstehen, die Mutter Ida in ihren Visionen sehen durfte. Stellt Euch vor: Sie schaute die Kirche der Frau aller Völker exakt neben unserer Halle hier, in der wir heute den Gebetstag feiern!
Diese Basilika - so wurde es ihr gezeigt - wird ein Rundbau mit drei Kuppeln sein.
Aber Bedingung und Voraussetzung für dieses Aufblühen ist - verstehen wir das gut - unser Bemühen, Maria als Mutter unter die Völker zurückzubringen, wie z. B. hier in Indien (87) oder bei einem Nationalen Gebetstag in Südkorea. (88)
Lasst uns also, auf ihr Wort hin, wieder mit neuem Elan an der Weltaktion von Erlösung und Friede mitwirken, wie es bereits auf allen Kontinenten sogar Bischöfe in ihren Diözesen tun, ob in der Slowakei oder wie hier in Australien (89), ob in Amerika, Indonesien oder Uruguay, an der Elfenbeinküste oder auf den Philippinen. Ja, wenn wir tun, was die Mutter von uns wünscht, dann dürfen wir uns auch auf diese verheißene, neue Zeit freuen!


Ich danke Euch, liebe Freunde, für Euer aufmerksames Zuhören und bitte Euch: Lasst uns jetzt gemeinsam ihr Gebet beten, jeder in seiner Muttersprache, so wie die Frau aller Völker es ausdrücklich wünschte.


Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, (90)
sende jetzt deinen Geist über die Erde.
Lass den Hl. Geist wohnen in den Herzen aller Völker,
damit sie bewahrt bleiben mögen,
vor Verfall, Unheil und Krieg.
Möge die Frau aller Völker,
die einst Maria war,
unsere Fürsprecherin sein.
Amen.

 

Dieser Vortrag mit den Bildern ist als Broschüre in verschiedenen Sprachen erhältlich
Text und Gestaltung: © P. Paul Maria Sigl, PDF-Familie Mariens
PDF-Familie Mariens, Via Ombra 1, 64010 Civitella del Tronto (TE), Italien
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