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„Brauchen wir die Frau aller Völker
wirklich?“
Vortrag mit Dias von P. Paul Maria Sigl
beim 5. Internationalen Gebetstag in Amsterdam
Pfingstsonntag, 8. Juni 2003
Schmerzliche und glückliche Ereignisse
Eminenz, hochverehrter Herr Kardinal, geschätzte
Bischöfe, liebe Brüder und Schwestern!
Seit dem letzten Internationalen Gebetstag bis heute sind bereits drei Jahre
vergangen. Das ist Anlass genug, dass wir uns erneut, von allen Kontinenten
kommend, um das Gnadenbild scharen. Um so mehr, als in diesen drei Jahren, bedeutungsvolle
Ereignisse stattgefunden haben - schmerzliche und glückliche.
Am 11. September 2001 brachten militante muslimische Fanatiker die Zwillingstürme
von New York durch eine zweifache Flugzeugattacke zum Einsturz. Das war der
Beginn eines weltweiten Terrorkrieges, der trotz der Vergeltungsschläge
in Afghanistan und dem Irak noch nicht zum Stillstand gekommen ist. Ganz im
Gegenteil!
Ein besonders glückliches Ereignis hingegen war für jene, welche die
Frau aller Völker lieben, die kirchliche Anerkennung der Echtheit der Amsterdamer
Erscheinungen und Botschaften durch den Diözesanbischof, Jozef Maria Punt.
Das ist wohl der schönste Grund, dass wir uns hier vor ihrem Gnadenbild
einfach wieder treffen mussten - stellvertretend für alle Völker und
betend für alle Völker.
Von der Einfachheit und Tiefe der Botschaften beeindruckt
Dieses Anerkennungsschreiben freute nicht nur uns,
sondern auch S. E. Alfons Maria Kardinal Stickler in Rom. Denn schon vor 6 Jahren,
beim 1. Internationalen Gebetstag, brachte er seine persönliche Überzeugung
zum Ausdruck, dass er die Erscheinungen von Amsterdam als großes Geschenk
betrachte. Er sagte wörtlich: „Bei der Lektüre der Botschaften
von Amsterdam ... war ich von Anfang an von der Einfachheit und Tiefe ... beeindruckt.
Die Kirche sollte sie einer ernsthaften Prüfung unterziehen und zwar im
Lichte der Ereignisse, die in den letzten 50 Jahren in Kirche und Welt stattgefunden
haben: eine unvorstellbare Krise des Glaubens und der Moral, der Politik und
Wirtschaft. Als die Frau aller Völker im Jahr 1945 nach Amsterdam kam,
konnte sich keiner vorstellen, in welchem Ausmaß sich diese Prophezeiungen
verwirklichen würden.“ Soweit die Worte des österreichischen
Kardinals in Rom.
Beweise der Echtheit
Die Verwirklichung der Prophezeiungen, von denen Kardinal
Stickler damals sprach, waren im Tiefsten eigentlich Echtheitsbeweise. So hatte
es die Gottesmutter vorausgesagt: „Die Zeichen liegen in meinen Worten!“
(4.4.1954), was heißt: „Wenn die Ereignisse eintreten, die ich vorausgesagt
habe, dann werdet ihr erkennen, dass es wirklich die Frau aller Völker
war, die nach Amsterdam kam.“ Tatsächlich gab Gott in Amsterdam so
zahlreiche und überzeugende Echtheitsbeweise, wie nie zuvor in der Geschichte
der Marienerscheinungen. Denken wir nur an die Voraussage des Zweiten Vatikanischen
Konzils 11 Jahre zuvor, in einer Zeit, da niemand auch nur im entferntesten
daran dachte! Oder an die genaue zeitliche Vorhersage des Todes von Papst Pius
XII. So etwas kann ja nur Gott allein wissen! Dieser Echtheitsbeweis war erschütternd
und traf tief vor allem den damaligen Bischof von Haarlem Amsterdam, Msgr. Huibers
und den Seelenführer der Seherin, den Dominikaner, Pater Frehe.
Der Ursprung von Akita ist Amsterdam
Einen ganz einzigartigen und überragenden Stellenwert
als Echtheitsbeweis für Amsterdam hat Akita, der größte Marienwallfahrtsort
in Japan. Die dortige Holzstatue Mariens ist eine exakte Nachbildung der Frau
aller Völker. Die Botschaften waren von derart dramatischem Inhalt, dass
Kardinal Ratzinger sie mit der Fatimabotschaft verglich. Darauf hin bestätigte
Bischof Ito von Niigata-Akita die übernatürliche Echtheit der Botschaften
der Frau aller Völker in Japan und besuchte dessen Ursprung, nämlich
die Kapelle der Frau aller Völker in Amsterdam, um hier in Anwesenheit
der Seherin Ida Peerdeman die Hl. Messe zu zelebrieren.
Die Rettung aus den drei größten Nöten unserer Zeit
Durch die Lektüre der Amsterdamer Botschaften
wurde Bischof Ito klar, dass die Frau aller Völker gekommen war, um uns
in dieser apokalyptischen Endzeit aus einer ausweglosen Situation in eine neue
geisterfüllte Zeit zu führen - und dass wir sie deshalb dringend brauchen.
Sind auch wir davon überzeugt, dass wir Maria unter diesem neuen Titel
'Mutter aller Völker' wirklich brauchen? Genügen nicht
Guadalupe, Rue du Bac und La Salette, Lourdes und Fatima, Beauraing und Banneux?
Genügt das nicht? Nein, das genügt Gott nicht, denn Er will uns alles
geben!
Ja, wir brauchen sie wirklich auch als 'Die Mutter aller Völker'!
Denn genau durch diesen Titel und durch ihr Gebet will sie uns retten aus den
drei größten Nöten unserer Zeit: vor Verfall, Unheil und Krieg
– also genauer gesagt vor einer großen Weltkatastrophe. Exakt dafür
ist sie gekommen, denn sie wollte uns damals und will uns heute noch bewahren
vor dem massenhaften Glaubensabfall. Dieses Glaubensvakuum ist wie eine offene
Tür für Satan, um in die Herzen der Menschen einzudringen, und sie
dann zu moralischem Verfall zu verführen. Und dieser moralische Verfall
wiederum - so sagt die Frau aller Völker - ist die innere Ursache für
Unheil und Krieg.
Die dramatische Lage der Kirche
Dass wir die Frau aller Völker wirklich brauchen,
bestätigte mir vor kurzem ein junger deutscher Priesterfreund aus der Diözese
Mainz in einem Brief:
„Die Kirche in Deutschland hat die Hilfe Mariens als Frau aller Völker
so notwendig wie nie zuvor. Wir brauchen das von ihr versprochene Neue Pfingsten,
denn die Situation der Kirche, insbesondere in Deutschland, kann nicht mehr
gewendet werden ohne ein übernatürliches Gnadenwirken des Hl. Geistes.
Eine Umfrage hat neulich ergeben, dass nur noch ein Bruchteil der deutschen
Katholiken sich an die vom Papst vorgegebenen Richtlinien hält.
In Deutschland gibt es eine offensichtliche Spaltung zwischen einer romtreuen
Kirche und einer demokratisierten Treibsandkirche. Jede Woche nehmen viele Gläubige
auch eine lange Autofahrt in Kauf, um wenigstens am Sonntag ein Hl. Messopfer
mitfeiern zu können, das den liturgischen Vorschriften entspricht.
Jede Gnade, die wir empfangen, geht durch die Hände Mariens. Priester,
Katecheten und Gläubige aber, welche die Verehrung Mariens in den Pfarrgemeinden
fördern, sind oft unsäglichen Verleumdungen und Repressalien ausgesetzt.
Das Schmerzlichste dabei ist das Schweigen der Bischöfe, die zwar das Wahre
und Gute wollen, aber durch den kirchenfeindlichen Medienapparat zum Schweigen
gebracht werden. Sie stehen weder den Priestern bei, die dem Papst die Treue
halten, noch schützen sie die Gläubigen gegen das Trommelfeuer kirchenfeindlicher
Verbände.“ Soweit unser priesterlicher Mitbruder aus der Diözese
Mainz.
Es geht um ALLE Völker
Hatte nicht die Frau aller Völker diese aktuelle,
dramatische Situation schon vor 50 Jahren präzis vorausgesagt? „'Kind,
ich bringe dir wieder eine Botschaft für Deutschland. Es muss gerettet
werden.' Dann nimmt mich die Frau mit über Deutschland. Während
ich Deutschland daliegen sehe, spüre ich die Zustände, die dort herrschen:
ein schrecklicher Niedergang des Landes, des Volkes und der Jugend und ein großer
Glaubensabfall.“ (3.12.1949)
Und als die Seherin auch die Jugend der Niederlande, junge Menschen und Kinder
an einem Abgrund stehen sah, bestätigte die Frau: „Sie stehen an
einem Abgrund. Auch die Niederlande nähern sich dem Abgrund.“ (3.12.1949)
Aber übersehen wir nicht, liebe Freunde: Beim Kommen der Mutter nach Amsterdam
geht es nicht nur um die Rettung der Niederlande, Deutschlands oder Europas!
Es geht auch nicht nur um die Rettung der Kirche von Rom oder der ganzen Christenheit!
In Amsterdam geht es vielmehr um die Rettung der ganzen Welt, es geht um alle
Völker. Denn dieser Glaubensabfall bewirkt weltweit moralischen Verfall,
Unheil und Krieg.
Die Zeit der Frau aller Völker – Eine bedrängte Zeit
Wir leben in der apokalyptischen Endzeit und befinden
uns in einer gigantischen Schlacht, die uns an die Genesis erinnert und an jene
FRAU, die der Schlange den Kopf zertreten wird.
Weil die Erscheinungen der Frau aller Völker und ihre Botschaften trotz
der kirchlichen Anerkennung immer noch zu wenig ernst genommen, lächerlich
gemacht und sogar offen attackiert werden, bitte ich Sie, mir zu erlauben, Ihnen
nur eine einzige Minute einen kleinen Einblick zu geben in die schrecklichen
Bedrängnisse, denen Millionen Jugendlicher weltweit ausgesetzt sind. Diese
folgenden 60 Sekunden sollen Ihnen zeigen, wie recht die Frau aller Völker
in ihren Botschaften hatte und wie sehr wir sie jetzt, in dieser Zeit brauchen.
Sagt sie doch selbst über die Macht Satans: „Wie schlimm Satan vordringt,
weiß niemand. Ich warne die Völker dieser Welt.“ (31.12.1951)
Wie schlimm Satan vordringt, weiß niemand. „Es ist ein Kampf auf
Leben und Tod.“ (25.3.1972) Diese 60 Sekunden sind ein Ausschnitt aus
einem Hard Rock Konzert, wie sie in den meisten großen Städten der
Welt immer wieder veranstaltet werden. Ich selbst wurde im November vorletzten
Jahres auf dem Flughafen in Zürich Zeuge einer Fernsehsendung, in der ein
ähnliches Rockkonzert vor der gotischen Kathedrale einer europäischen
Stadt aufgeführt wurde. Tausende Jugendliche sangen den Song: „I
lost my religion!“ „Ich verlor meine Religion.“ Ich bat die
Schweizer Fernsehstation um eine Videokopie, aber sie wurde mir verweigert.
Eine Flut von Pornografie, Gewalt - und Horrorfilmen bringt Perversitäten
und Grausamkeiten in die Herzen der Menschen.
Ein einziger Tropfen Gnade ist unendlich mächtig
In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen unbedingt
noch ein Wort zu Harry Potter sagen, denn seine Bücher und Kinofilme werden
weltweit von Millionen Kindern und Jugendlichen bedenkenlos konsumiert, weil
der Großteil der Eltern überhaupt nicht begreift, was eigentlich
passiert!
In diesen Büchern und Filmen gehören Wahrsagerei, Drogenkonsum, schwarze
Magie und todbringende Verwünschungsflüche zum Alltag. Ein todbringender
Verwünschungsfluch wird Wort für Wort ausgesprochen, damit die Kinder
und Jugendlichen ihn lernen und anwenden können. Weit schockierendere Fakten
dieser satanisch-grausamen Phantasiewelt will ich Ihnen ersparen. Möge
es Ihnen durch Gebet und Vertrauen auf Gottes Gnade gelingen, Ihre Kinder vor
dieser Gruselwelt des Harry Potter zu schützen! Und glauben wir daran:
ein einziger Tropfen Gnade aus der Segensfülle Gottes ist unvergleichlich
mächtiger als alles Böse.
Es geht um die Rettung der ganzen Welt
Verstehen Sie nun, liebe Freunde, warum wir die Frau
aller Völker wirklich brauchen? Es geht um die Rettung der ganzen Welt.
Alle Völker sollen durch ihre himmlische Mutter aus der Umklammerung Satans
befreit werden. Wie wahr sind doch die Worte der Gottesmutter: „Noch ist
Satan der Fürst dieser Welt. Er hält fest, was er kann. Darum musste
jetzt die Frau aller Völker in diese Zeit kommen. Sie ist ja die Unbefleckte
Empfängnis und deshalb die Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin.
Sie wird siegen.... “ (15.8.1976) „Sie wird triumphieren.“
(15.8.1977)
Es geht also um den endgültigen Sieg, denn die apokalyptische Frau will
jetzt Satan den Kopf zertreten – und zwar ein für allemal.
Ein paradiesisches Bild
Und genau das ist es, was wir auf ihrem Amsterdamer
Gnadenbild sehen: Auf dem Globus ist die Schlange nicht mehr sichtbar, weil
die Frau aller Völker vereint mit uns, ihren Kindern, das Böse durch
die Macht der Liebe Gottes besiegt hat. In diesem Sinne ist das Amsterdamer
Gnadenbild wahrhaft ein paradiesisches Bild.
Es ist ein Bild einer neuen Zeit vollkommenen Friedens, der in den Herzen aller
Menschen wohnen wird. Das sollte uns eigentlich mit großer Zuversicht
und Freude erfüllen, wenn wir auf das Bild blicken und davor beten. Satan
weiß, dass er nur mehr wenig Zeit hat. Deshalb auch sein erbitterter Kampf
gegen die Frau und gegen alle, die sich für sie einsetzen.
Apokalyptischer Kampf
„Die Frau musste ihr Gebet jetzt über diese
satanische Welt bringen. Doch der Heilige Geist muss noch über die Völker
kommen. Begreift diese Botschaft gut! Betet dann, Völker, mein Gebet, auf
dass der Heilige Geist wirklich und wahrhaftig komme!“ (4.4.1954) Bei
diesem letzten Satz faltete die Frau die Hände, so als wolle sie den Menschen
zeigen, wie sie beten müssen.
Ich glaube, das ist jetzt wohl der rechte Augenblick, um mit gefalteten Händen
dieses machtvolle Gebet zu beten, jeder in seiner Muttersprache. Die Frau aller
Völker sagt: „Ihr wisst nicht wie mächtig und bedeutsam dieses
Gebet bei Gott ist.“ (31.5.1955)
Die Mutter will uns also bewahren vor Unheil und Krieg.
Unheil wie Hunger, der jedes Jahr Millionen bedroht. Wissen Sie, dass jeden
Tag 30’000 Kinder an Hunger sterben?
Sie will uns bewahren vor Katastrophen jeder Art, wie die große Flut vor
erst 10 Monaten, wo Menschen manchmal von einem Augenblick auf den anderen alles
verloren und nur noch ihr nacktes Leben retten konnten. Sie will uns aber nicht
nur vor Katastrophen bewahren, sondern auch vor Krieg. Kriege aber kann man
nur durch Gebet und Bekehrung verhindern, nicht einfach nur durch Demonstrationen!
Ihr erinnert euch: Im März, also vor vier Monaten, gingen Millionen auf
die Straßen, um gegen den Krieg zu protestieren, in Hongkong und London,
in Jakarta und Berlin, in Hiroshima und Rio de Janeiro, Washington und Rom.
Als hätten sie völlig den Verstand verloren, protestierten in Australien
Hunderte unbekleideter Frauen in Form eines Herzens, in dem geschrieben war:
„No war!“ „Kein Krieg!“
Hätten all diese Millionen Menschen so überzeugt gebetet wie sie protestierten
– ich wage es zu behaupten – sie hätten genau das erreicht,
was sie wollten, nämlich die Verhinderung des Krieges. Es wurde zwar gleichzeitig
viel gebetet, aber Sie sehen, welche Gebetsmacht nötig wäre, um die
überwältigende Macht des Bösen zu bändigen. Selbst unserem
Heiligen Papst ist es nicht gelungen, diesen Krieg zu verhindern.
Der einzige Ausweg – Unsere Bekehrung
Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Zeitung
TIME eine eigene Nummer mit dem Titel: 'Warum der Terrorkrieg NIE enden
wird!' Das ist leicht einzusehen, denn Selbstmordattentäter verstehen
sich als 'Märtyrer' in einem 'Heiligen Krieg' gegen
all das Unrecht und die Unterdrückung von Seiten der Mächtigen; und
derart speziell ausgebildete Attentäter gibt es Tausende, darunter auch
Mädchen! Wie ernst das amerikanische Verteidigungsministerium Drohungen
von El Kaida nimmt, zeigt die Tatsache, dass innerhalb der USA die Anschlagswarnstufe
immer wieder auf die höchste Stufe gehoben wird.
Und noch etwas: Die Frau aller Völker offenbarte
bereits 1947 auch die Gefahr eines bakteriologischen Angriffes, auf dass eine
solche Katastrophe verhindert werde. Die Seherin erlebte in dieser erschreckenden
Vision sogar am eigenen Körper die verheerenden Auswirkungen eines solchen
Angriffes. Jeder kann das für sich im Botschaftenbuch nachlesen. Wie ernst
es heute damit ist, zeigen Zeitungsartikel auch jüngster Zeit, wie dieser
hier, in dem Experten vor Terror mit biologischen Waffen warnen.
Der einzige Ausweg sind unsere Bekehrung und unser
Gebet.
Lernen wir von einem biblischen Beispiel, von Daniel in der Löwengrube.
Was tat er in Todesgefahr? Er betete! Und Gott erwies Seine Macht, dem, der
auf Ihn vertraute. Ahmen wir doch Daniel nach, indem wir betend auf Gott vertrauen,
auf Ihn allein und auf Seine und unsere Mutter, die Er gesandt hat, weil wir
sie wirklich brauchen.
Sagt sie doch selbst: „Die Braut ... ist nicht umsonst auf die Erde gesandt
worden. Bringt sie unter die Völker. Versteht dies gut: Auch der Herr hatte
Seine Mutter nötig, um zum Leben zu kommen. Durch die Mutter kommt das
Leben. Darum muss sie wieder in eure Kirche und unter die Völker zurückgebracht
werden, und ihr werdet das Aufblühen erleben!“ (25.3.1973), denn
„Eine Kirche und ein Volk ohne Mutter ist wie ein Leib ohne Seele.“
(31.5.1965)
Die Aktion der Mutter – Ein „weltweiter Echtheitsbeweis“
Es würde eine Woche nicht ausreichen, um all den
mütterlichen Segen zu beschreiben, der durch die Aktion mit Gebet und Bild
der Mutter aller Völker von so vielen in die Welt getragen wurde. Erlauben
Sie mir zu unser aller Freude nur einen kurzen Rückblick, den manche von
euch kennen, aber viele der über 70 anwesenden Nationen noch nicht! Die
Gottesmutter versprach ja, dass sich ihr Gnadenbild mit ihrem Gebet wie dicht
fallende Schneeflocken unter den Völkern verbreiten wird. Und so geschieht
es auch in zunehmendem Maße. Von Japan haben wir bereits gehört.
Diese Aktion des Bildes und Gebetes der Mutter aller Völker hat mittlerweile
so weltumspannende Dimensionen angenommen, dass sie von keiner Macht mehr aufgehalten
werden kann. Vielmehr wird diese Aktion bei allen Völkern zu einem völlig
unwiderlegbaren, „weltweiten Echtheitsbeweis“. Über diese Aktion
sagt die Frau aller Völker: „Geht mit Feuereifer an dieses große
Erlösungs- und Friedenswerk und ihr werdet das Wunder sehen.“ (1.4.1951)
Dieses Wunder und dieser Sieg wurde auch Don Bosco in einer Vision gezeigt.
Darin schaute er, wie der Papst das Schiff der Kirche an den beiden Säulen
der Eucharistie und Maria festmacht. Und damit sind wir wieder in Amsterdam.
Amsterdam – eine eucharistische, marianische und pfingstliche Stadt
Amsterdam ist durch das Eucharistische Mirakel von
1345 und das Kommen der Frau aller Völker in einzigartiger Weise eine eucharistische
und marianische Stadt zugleich. Zudem ist Amsterdam auch eine pfingstliche Stadt,
denn hier verspricht Maria, dass durch das letzte und größte marianische
Dogma der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin der Kirche ein
Neues Pfingsten geschenkt wird. Eine eucharistische, marianische und pfingstliche
Stadt zu sein, gilt eigentlich sonst nur noch von Jerusalem. Welches Privileg
für Amsterdam! Sie sehen, wie sehr wir die Frau aller Völker wirklich
brauchen, damit alle Eltern ihre Kinder in eine glückliche Zukunft hineintragen
können.
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