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Beitrag von P. Paul Maria Sigl - Details
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3.GT 1999, Beitrag von P. Paul Maria Sigl

DER RETTENDE SIEG DURCH MARIA
UND DIE HL. EUCHARISTIE

Beitrag von
P. Paul Maria Sigl
Geistlicher Leiter der Familie Mariens

3. Internationaler Gebetstag zu Ehren der Frau aller Völker
in Amsterdam, 22.-24. Mai 1999



RUE DU BAC
- EINE MEDAILLE, EIN GEBET, EIN DOGMA

Es ist wahr: Jedes Dogma muss auf dem Fundament der Hl. Schrift, der Tradition, der Lehre der Kirche und der Päpste gründen! Doch schon einmal war eine Marienerscheinung und die Verbreitung einer Medaille und eines Gebetes der entscheidende Beitrag des gläubigen Volkes für die Vorbereitung und Hinführung auf ein Dogma. 1830 nämlich erschien die Gottesmutter der jungen Novizin Catherine Labouré und wünschte die Prägung und weltweite Verbreitung einer Immaculatamedaille sowie das Beten eines neuen Gebetes:
„Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.“
Beim Tod der Seherin trugen bereits Hunderte Millionen Menschen die Immaculatamedaille und beteten das neue Bittgebet. Nur 24 Jahre nach dem Kommen Mariens in Paris verkündete Papst Pius IX. das Dogma der Immaculata. Welch auffallende Ähnlichkeit mit Amsterdam, wo Maria nicht nur ein neues Bild und ein neues Gebet zur weltweiten Verbreitung schenkt, sondern noch dazu erstmalig direkt um ein Dogma bittet!

AMSTERDAM
- EIN BILD, EIN GEBET, EINE AKTION, EIN DOGMA

Wir dürfen überzeugt sein: Was Gott zu Beginn der marianischen Epoche durch die Verbreitung der Wundertätigen Medaille vorbereitend für ein Dogma bewirkte, das vermag Er jetzt, am Höhepunkt der marianischen Epoche, ebenso und noch viel machtvoller durch die weltweite Aktion mit Gebet und Bild von Amsterdam für das letzte und größte marianische Dogma zu wirken.


Vortrag:
DER RETTENDE SIEG DURCH MARIA
UND DIE HL. EUCHARISTIE

Es besteht wohl für niemanden ein Zweifel, dass der apokalyptische Kampf Satans gegen Gott und Seine Völker gegenwärtig einen ungeahnten Höhepunkt erreicht hat. Und wir sind alle involviert in diese Schlacht, ob wir wollen oder nicht. Der Traum des hl. Don Bosco über die Kirche und die Worte der Gottesmutter in Amsterdam und Akita sind deshalb aktueller denn je. Geht es doch darum, allen Menschen zu zeigen, dass nur Gott allein uns noch aus dieser schweren geistigen Not retten kann. Und Er will uns retten durch Maria, die uns zur Hl. Eucharistie, zu den Sakramenten führt.

DON BOSCO - NUR ZWEI MITTEL BLEIBEN: MARIA UND DIE HL. EUCHARISTIE

Schon vor mehr als 100 Jahren hatte der hl. Don Bosco in einer Vision den schweren Angriff gegen die Kirche gezeigt bekommen: Der Heilige Vater, der mit aller Kraft versucht, das hart attackierte Schiff der Kirche sicher zwischen die zwei Säulen der Hl. Eucharistie und der Gottesmutter zu steuern, wird während des schweren Kampfes getroffen, erhebt sich aber wieder. Das lässt uns natürlich an das dramatische Papstattentat vom 13. Mai 1981 denken. Nach der Vision der bedrängten Kirche sagte Don Bosco wörtlich: „Äußerst schwere Zeiten stehen der Kirche bevor. Was bis jetzt geschah, ist fast nichts im Vergleich zu dem, was kommen wird ... Nur zwei Mittel bleiben, um sich in dieser stürmischen Zeit zu retten: die Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria und der Glaube, die Ehrfurcht, die Anbetung des Allerheiligsten und der häufige Empfang der Hl. Kommunion.“ Maria und die Eucharistie, das ist auch Amsterdam! Das ist Akita!

AKITA - DIE ZWEI WAFFEN - DER ROSENKRANZ UND DIE HL. EUCHARISTIE

Die kirchlich anerkannte Botschaft von Akita und die der Frau aller Völker von Amsterdam hängen untrennbar zusammen. Bischof Ito von Akita verstand die geistige Einheit dieser beiden Erscheinungsorte so gut, dass er am 24. Juni 1984 nach Amsterdam kam. Dort zelebrierte er im Beisein der Seherin Mutter Ida Peerdeman in der Kapelle der Frau aller Völker das Hl. Messopfer und drückte seine Überzeugung aus, dass Gott durch die offiziell anerkannten Ereignisse von Akita die Erscheinungen von Amsterdam bekräftigen wolle. Dort in Akita, dem bedeutendsten Marienwallfahrtsort in Japan, wo eine exakte Kopie des Amsterdamer Gnadenbildes 101mal Tränen weinte, sagte die Gottesmutter über die Zeit des schweren geistigen Kampfes von heute das gleiche wie zu Don Bosco: „Die einzigen Waffen, die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn zurückgelassen hat (die Hl. Eucharistie).“ Und damit sind wir bei Amsterdam!

AMSTERDAM - „DIE FRAU FÜHRT UNS ALLZEIT ZUR EUCHARISTIE!“ (Ida Peerdeman)

Dorthin, in die Stadt des eucharistischen Wunders, kam die Frau und Mutter aller Völker und wies bereits in der ersten Erscheinung auf den Rosenkranz hin: „Dem ist es zu verdanken, aber durchhalten!“ (25. März 1945). Am 7. Oktober 1945, dem Rosenkranzfest, betonte die Frau aller Völker mit dem Rosenkranz in der Hand erneut: „Betet weiter, die ganze Welt!“ Die Frau ist es auch, die uns gerade in Amsterdam bewusst zu den Sakramenten und zum täglichen Wunder führt. „Die Welt ist in Verfall. Völker, denkt doch an das tägliche Wunder, das der Herr Jesus Christus euch geschenkt hat! Er hat es euch gegeben, dass ihr es täglich erleben sollt. Wisst ihr wohl, was ihr versäumt?“ (31.Mai 1955). Ja, lasst uns also auf die Mutter hören, die uns zu Ihm führt und somit allen den sichersten und kürzesten Weg weist!



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