RUE DU BAC
- EINE MEDAILLE, EIN GEBET, EIN DOGMA
Es ist wahr: Jedes Dogma muss auf dem Fundament der Hl. Schrift, der Tradition,
der Lehre der Kirche und der Päpste gründen! Doch schon einmal
war eine Marienerscheinung und die Verbreitung einer Medaille und eines
Gebetes der entscheidende Beitrag des gläubigen Volkes für die
Vorbereitung und Hinführung auf ein Dogma. 1830 nämlich erschien
die Gottesmutter der jungen Novizin Catherine Labouré und wünschte
die Prägung und weltweite Verbreitung einer Immaculatamedaille sowie
das Beten eines neuen Gebetes:
„Maria, ohne Sünde empfangen,
bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.“
Beim Tod der Seherin trugen bereits Hunderte Millionen Menschen die Immaculatamedaille
und beteten das neue Bittgebet. Nur 24 Jahre nach dem Kommen Mariens in
Paris verkündete Papst Pius IX. das Dogma der Immaculata. Welch auffallende
Ähnlichkeit mit Amsterdam, wo Maria nicht nur ein neues Bild und ein
neues Gebet zur weltweiten Verbreitung schenkt, sondern noch dazu erstmalig
direkt um ein Dogma bittet!
AMSTERDAM
- EIN BILD, EIN GEBET, EINE AKTION,
EIN DOGMA
Wir dürfen überzeugt sein: Was Gott zu Beginn der marianischen
Epoche durch die Verbreitung der Wundertätigen Medaille vorbereitend
für ein Dogma bewirkte, das vermag Er jetzt, am Höhepunkt der
marianischen Epoche, ebenso und noch viel machtvoller durch die weltweite
Aktion mit Gebet und Bild von Amsterdam für das letzte und größte
marianische Dogma zu wirken.
Vortrag:
DER RETTENDE SIEG DURCH MARIA
UND DIE HL. EUCHARISTIE
Es besteht wohl für niemanden ein Zweifel, dass der apokalyptische
Kampf Satans gegen Gott und Seine Völker gegenwärtig einen ungeahnten
Höhepunkt erreicht hat. Und wir sind alle involviert in diese Schlacht,
ob wir wollen oder nicht. Der Traum des hl. Don Bosco über die Kirche
und die Worte der Gottesmutter in Amsterdam und Akita sind deshalb aktueller
denn je. Geht es doch darum, allen Menschen zu zeigen, dass nur Gott allein
uns noch aus dieser schweren geistigen Not retten kann. Und Er will uns
retten durch Maria, die uns zur Hl. Eucharistie, zu den Sakramenten führt.
DON BOSCO - NUR ZWEI MITTEL BLEIBEN: MARIA
UND DIE HL. EUCHARISTIE
Schon vor mehr als 100 Jahren hatte der hl. Don Bosco in einer Vision
den schweren Angriff gegen die Kirche gezeigt bekommen: Der Heilige Vater,
der mit aller Kraft versucht, das hart attackierte Schiff der Kirche sicher
zwischen die zwei Säulen der Hl. Eucharistie und der Gottesmutter
zu steuern, wird während des schweren Kampfes getroffen, erhebt sich
aber wieder. Das lässt uns natürlich an das dramatische Papstattentat
vom 13. Mai 1981 denken. Nach der Vision der bedrängten Kirche sagte
Don Bosco wörtlich: „Äußerst schwere Zeiten stehen
der Kirche bevor. Was bis jetzt geschah, ist fast nichts im Vergleich
zu dem, was kommen wird ... Nur zwei Mittel bleiben, um sich in dieser
stürmischen Zeit zu retten: die Andacht zur allerseligsten Jungfrau
Maria und der Glaube, die Ehrfurcht, die Anbetung des Allerheiligsten
und der häufige Empfang der Hl. Kommunion.“ Maria und die Eucharistie,
das ist auch Amsterdam! Das ist Akita!
AKITA - DIE ZWEI WAFFEN - DER ROSENKRANZ UND
DIE HL. EUCHARISTIE
Die kirchlich anerkannte Botschaft von Akita und die der Frau aller Völker
von Amsterdam hängen untrennbar zusammen. Bischof Ito von Akita verstand
die geistige Einheit dieser beiden Erscheinungsorte so gut, dass er am
24. Juni 1984 nach Amsterdam kam. Dort zelebrierte er im Beisein der Seherin
Mutter Ida Peerdeman in der Kapelle der Frau aller Völker das Hl.
Messopfer und drückte seine Überzeugung aus, dass Gott durch
die offiziell anerkannten Ereignisse von Akita die Erscheinungen von Amsterdam
bekräftigen wolle. Dort in Akita, dem bedeutendsten Marienwallfahrtsort
in Japan, wo eine exakte Kopie des Amsterdamer Gnadenbildes 101mal Tränen
weinte, sagte die Gottesmutter über die Zeit des schweren geistigen
Kampfes von heute das gleiche wie zu Don Bosco: „Die einzigen Waffen,
die uns bleiben werden, sind der Rosenkranz und das Zeichen, das der Sohn
zurückgelassen hat (die Hl. Eucharistie).“ Und damit sind wir
bei Amsterdam!
AMSTERDAM - „DIE FRAU FÜHRT
UNS ALLZEIT ZUR EUCHARISTIE!“ (Ida
Peerdeman)
Dorthin, in die Stadt des eucharistischen
Wunders, kam die Frau und Mutter aller Völker und wies bereits
in der ersten Erscheinung auf den Rosenkranz hin:
„Dem ist es zu verdanken, aber durchhalten!“ (25. März
1945). Am 7. Oktober 1945, dem Rosenkranzfest, betonte die Frau aller
Völker mit dem Rosenkranz in der Hand erneut:
„Betet weiter, die ganze Welt!“ Die
Frau ist es auch, die uns gerade in Amsterdam bewusst zu den Sakramenten
und zum täglichen Wunder
führt. „Die Welt ist in Verfall.
Völker, denkt doch an das tägliche Wunder, das der Herr Jesus
Christus euch geschenkt hat! Er hat es euch gegeben, dass ihr es täglich
erleben sollt. Wisst ihr wohl, was ihr versäumt?“ (31.Mai
1955). Ja, lasst uns also auf die Mutter hören, die uns zu Ihm führt
und somit allen den sichersten und kürzesten Weg weist!
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