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Beitrag von P. Gnayalloor, Indien - Details
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3.GT 1999, Beitrag von P. Gnayalloor, Indien

Botschafter der Frau aller Völker

Beitrag von
P. Josef Gnayalloor
der syro-malankarischen Kirche, Indien


3. Internationaler Gebetstag zu Ehren der Frau aller Völker
in Amsterdam, 22.-24. Mai 1999



P. Josef Gnayalloor, der in Rom und Deutschland studiert hat, ist Priester der syro-malankarischen Kirche, die sich 1930 mit Rom vereinigte.
Ihr Oberhaupt ist Erzbischof Msgr. Mar Baselios, der letztes Jahr in unserer Mitte war.
Vor drei Jahren zelebrierte P. Josef in der Amsterdamer Gnadenkapelle die Heilige Messe und verstand dort die universale Bedeutung der Frau aller Völker im Hinblick auf das große marianische Dogma der Miterlöserin.



„Messolans“ ist die Abkürzung für „Messengers of the Lady of All Nations“, d.h. „die Botschafter der Frau aller Völker“. Dieses Komitee wurde am 1. Januar 1997 in Trivandrum in Indien gegründet ...

Wie es die Frau aller Völker in Amsterdam vorausgesagt hatte, verbreitete sich ihr Gebet hier in kürzester Zeit wie ein Feuer in den beiden Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu, und zwar unter allen, unabhängig von ihrer Kaste, ihrem Glaubensbekenntnis und ihrer Religion.

Das Komitee der Botschafter der Frau aller Völker, das aus Priestern, Schwestern und Gläubigen besteht, beschloss beim ersten Treffen, dass das Rosenkranzgebet jener Rahmen ist, in dem das Gebet und das Bild der Frau aller Völker Verbreitung finden soll. Und so bemühen wir uns, dass sich die Gläubigen als Gebetsgruppen, als sogenannte Zönakel, um das Gnadenbild versammeln. Einer der Botschafter der Gottesmutter leitet dann den Rosenkranz, und nach jedem Geheimnis wird das Gebet von Amsterdam gebetet.

Bis jetzt wurden bereits mehr als 200 Zönakel in Kirchen, Familien, Krankenhäusern, Kollegien, Wohnheimen und schulischen Einrichtungen gegründet. Fast 125 Zönakel wurden von einem Hindu begonnen, der sich bekehrt hatte und dann Gebetsgruppen unter orthodoxen Christen und Nichtkatholiken gründete, die ebenfalls das Amsterdamer Gebet beten.

... Und ihr werdet die Wunder sehen
Unter den vielen Heilungen und Wundern, die sich gerade in diesen nichtkatholischen Gebetsgruppen auf die Fürsprache der Frau aller Völker ereigneten, seien hier nur einige besonders schöne erwähnt:

- In Eramathur nahe bei Mavelikara, konnte die Mutter eines protestantischen Bibelpredigers, die acht Jahre lang gelähmt im Bett lag, wieder ohne Hilfe gehen.
- In Chennithala schloß sich bei einem Achtjährigen ein Loch in einer der Herzklappen.
- In Kalamassery wurde ein 19jähriger Gehörloser von seiner Taubheit geheilt.
- In Niranam verlor eine junge Frau namens Reny ihre Kinder jeweils im 6. Schwangerschaftsmonat. Nachdem sie das Gebet von Amsterdam täglich zu beten begann, kam sie wieder in Erwartung und ist nun mit dem Kind außer Gefahr. Aufgrund dieses wunderbaren Ereignisses nahmen 19 Anhänger der Pfingstkirche den katholischen Glauben an.
Für mich persönlich ist die Frau aller Völker, so wie sie sich der verstorbenen Seherin Ida Peerdeman offenbarte, eine sehr tiefe Quelle für mein geistiges Leben, ein Segen. Die Mutter aller Völker hat mich befähigt, mit mehr Eifer zu arbeiten und mit mehr Andacht zu beten.

Seit ich mit der Frau aller Völker in Kontakt kam, begann ich einerseits inniger den Rosenkranz zu beten und andererseits meine Mission und mein Apostolat unter den Armen und Unterdrückten zu intensivieren. In der Nähe der Stadt Trivandrum baue ich zur Zeit eine Kirche, die der Frau aller Völker geweiht sein wird.

Auszüge aus dem Vortrag von P. Josef Gnayalloor, Indien



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